Strom von der Sonne: Bevölkerung sehr interessiert, SPÖ und ÖVP blockieren!

Großes Interesse zeigen die BürgerInnen von Jennersdorf an der Photovoltaik. Die SPÖ im Land und die ÖVP in Jennersdorf unterstützen diesen Wunsch nach einer Unabhängigkeit schaffenden und das Geldbörsel entlastenden Energieversorgung aber nicht ausreichend. Die ÖVP blockiert weiterhin die Umsetzung eines einstimmigen Gemeinderatsbeschlusses, mit dem vor knapp zwei Jahren eine Gemeindeförderung für Sonnenstrom beschlossen worden ist.

Vor kurzem hatte ein Jennersdorfer Betrieb zu einem Informationsabend über die Möglichkeiten der umweltfreundlichen Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung geladen. Über 100 Interessierte besuchten diesen informativen Abend.
Das ist nichts Neues. Ein von uns GRÜNEN vor einigen Jahren organisierter Vortrag zur Photovoltaik (PV) erfreute sich auch eines regen Zulaufs.

Investition in die Zukunft
Grundtenor all dieser Veranstaltungen: An der direkten Nutzung der Sonne zur Stromgewinnung mittels PV-Anlagen führt zukünftig kein Weg vorbei. Mittelfristig erspart sich ein Haushalt durch eine solche Investition viel Geld und es schafft auch ein Stück Unabhängigkeit von Öl oder Gas.

Anfangsförderung erforderlich
Damit diese Technologie ins Laufen kommt und auch für normale Haushalte erschwinglich wird sind anfangs öffentliche Förderungen notwendig. Die rot-grüne Regierung in Deutschland hat vor einigen Jahren vorgezeigt wie das geht. Bereits kurz nach dem Überqueren der Grenze zu Bayern wird das offensichtlich. Die Dächer der Häuser sind voll mit PV-Modulen und auch viele größere Gemeinschaftsanlagen stechen ins Auge.

„Green Jobs“
In Deutschland aber auch anderen Ländern ist ein eigener Industriezweig mit vielen Arbeitsplätzen auch in Klein- und Mittelbetrieben entstanden. Das sind die „Green Jobs“, die inzwischen sogar von den Spitzen der SPÖ und ÖVP in Sonntagsreden immer wieder gepriesen werden. Doch dabei bleibt es auch vielfach, an ausreichenden konkreten Fördermaßnahmen fehlt es.

ÖVP-Jennersdorf und SPÖ-Burgenland blockieren
Wie bereits mehrfach von uns berichtet hat der Jennersdorfer Gemeinderat im Juni 2008 grundsätzlich eine Förderung für PV-Anlagen beschlossen. Förderdetails sollten vom Bauausschuss unter Obmann Franz Dax erarbeitet werden. Geschehen ist seit dem nichts. Ohne Förderrichtlinien gibt es aber auch keine Förderung.
Auch im Land schaut es triste aus. Es gibt nun zwar wieder eine Förderung, doch die ist bei weitem nicht ausreichend, wie einer der Vortragenden bei der Informationsveranstaltung auch bestätigte.

Der Grüne Sonnenscheck
Um auch im Burgenland bayrische Verhältnisse einziehen zu lassen fordern die GRÜNEN in ihrem Programm für die Landtagswahl unter anderem eine 50%ige Investitionsförderung für Photovoltaik-Anlagen.
NUR MIT UNS wird es im Burgenland einen deutlichen Kurswechsel zu einer Wirtschaftspolitik geben, die ökologisch sinnvolle Arbeitsplätze in Klein- und Mittelbetrieben schafft und die noch dazu die eigene Brieftasche entlastet.

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4 Gedanken zu „Strom von der Sonne: Bevölkerung sehr interessiert, SPÖ und ÖVP blockieren!“

  1. das kraftwerk bei der raab wird ja auch geschliffen was man so hört.

    ist klar, der atomstrohm aus dem osten ist eben billiger im einkauf und sich als „öko“ mit mehr spanne verkaufen.

    wunderbarer nebeneffekt dabei, der alternativenergieaufschlag den wir alle zahlen läßt sich auch für andere zwecke verwenden!

  2. @sokrates

    Ein vollständiges Schleifen des Kraftwerkes haben wir GRÜNE vor einigen Jahren verhindert.
    Eine von uns initiierte BürgerInneninitiative hatte die Erhaltung des Kraftwerkes gefordert. Das haben wir auch erreicht!
    Leider wurde inzwischen beschlossen die Staumauer um einen Meter abzusenken. Das geht natürlich zu Lasten der Wirtschaftlichkeit des Kraftwerkes.
    Wir GRÜNE sprechen uns deshalb gegen diese Maßnahme aus.

  3. meine letzte info ist die, daß das kraftwerk sich nicht mehr wirtschaftlich betreiben läßt wenn der pegel durch das schleifen der staumauer um einen meter abgesenkt wird.

    wörtliches zitat eines verantwortlichen: dann wird der ganze bau in die raab geschoben und eingeebnet.

    da im gleichen zug auch altarme wieder geflutet werden sollen, wird vermutlich dort wo jetzt das kraftwerk steht nicht viel mehr als der griselbach übrigbleiben.

    jennersdorf hat dabei übrigens gar nicht mitzureden, das geht vom wasserbauamt aus. das sind die, die auch die „ökologischen“ abholzungen jedes jahr veranlassen entlang der raab.

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