20 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs – Grüne radeln im Dreiländereck: Unsere Region wächst zusammen und bietet Chancen für das Burgenland

Frühstück im Burgenland, Mittagessen in Slowenien (Kuzma) und Abendessen in Ungarn (Szentgotthárd) – so lautet das Motto der heutigen Grünen- Radtour durch das Dreiländereck mit Ulrike Lunacek, Spitzenkandidatin der Grünen zur EU-Wahl, Michael Cramer, Europaabgeordneter aus Deutschland, Thomas Waitz, Kandidat der Grünen zur EU-Wahl sowie über 150 Grünen-SympathisantInnen aus Österreich, Ungarn und Slowenien.

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Es ist schön, dass so viele Menschen heute mit uns diese Radtour entlang des ehemaligen Eisernen Vorhanges absolviert haben und damit zeigen, dass auch sie für ein vereintes Europa ohne Grenzen stehen. Die offenen Grenzen sind gerade für das Burgenland eine große Chance! Die Regionen können wieder zusammenwachsen, sowohl wirtschaftlich als auch kulturell! Es wäre fatal, wenn unsinnige Projekte, wie etwa die geplante Müllverbrennungsanlage in Heiligenkreuz, diese gute Nachbarschaft gefährden würden!

Das Burgenland hat von der EU mehr profitiert als jedes andere Bundesland. Die anfangs positive EU-Stimmung im Burgenland –75% haben für einen Beitritt gestimmt – ist in den letzten Jahren aber in Skepsis umgeschlagen. Viele Menschen sind enttäuscht. Das ist auch verständlich, denn es gibt in der EU auch einiges zu reformieren. Vor allem die Atompolitik (gerade am heutigen Jahrestag von der Katastrophe von Tschernobyl sollten wir daran denken), mehr Transparenz und Demokratie. Die heimische Politik hat die EU aber auch stets als Sündenbock missbraucht und den Menschen eingeredet, dass Brüssel unser Leben diktiert. Letztendlich entscheiden aber die heimischen PolitikerInnen mit und somit ist der Ball wieder bei den WählerInnen, die mitbestimmen können, wie das Europa und auch das Burgenland von morgen aussieht.

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